Luana trifft Willy Schorderet
Luana: halb Tessinerin, halb Freiburgerin … und nie halbherzig
Bei Luana Menoud-Baldi fällt zuerst das Lächeln auf. Dann merkt man, dass das Wort eigentlich zu schwach ist: Sie strahlt.
Im Tessin geboren, hat sie offensichtlich nicht alles am Gotthard zurückgelassen. Die menschliche Wärme, die Spontaneität und vor allem das Interesse an den Mitmenschen sind mit ihr gereist.
Doch hinter dem Lächeln steckt Charakter. Luana hört zu und sucht das Gespräch. Und wenn sie von etwas überzeugt ist, legt sie es nicht brav in eine Schublade: Sie verteidigt es.
Ihr Präsidium der Stiftung Sainte Marguerite Bays passt zu ihr: eine Tessinerin im Dienst einer zutiefst glanensischen Institution. Und es funktioniert.
Man muss sagen: Aus einer guten Tessinerin kann eine ausgezeichnete Freiburgerin werden. Sie muss ihre Qualitäten nicht ändern, sie muss nur lernen, «moitié-moitié» zu sagen.
Halb Gruyère, halb Vacherin: Eigentlich hatte sie ohnehin schon ernstzunehmende freiburgische Veranlagungen.
Seit 2021 ist sie Grossrätin und bewirbt sich am 8. November 2026 um ein neues Mandat im Grossen Rat. Familien, pflegende Angehörige, Gesundheit: Sie setzt sich dort ein, wo Entscheidungen die Menschen unmittelbar betreffen.
In der Politik genügt ein Lächeln nicht.
Bei Luana kommt es nie allein.
Willy Schorderet, alt Oberamtmann (Préfet) des Glanebezirks