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Die erste Präsidentin des Schweizer Blasmusik­verbands (SBV)

Es war ein grosses Ziel, nach 10 Jahren in der Verbandsleitung. Der Kampf in den Sommermonaten 2020, war hart, aber ich bin jetzt seit August 2020 Präsidentin des SBV.

Unsere Kampagne war natürlich von der Pandemie geprägt, die mich noch mehr Geduld und Widerstandsfähigkeit gelehrt hat.

Die Jahre der Zusammen­arbeit in der Verbands­leitung des SBV

Welche Motivation hattest du, im SBV mitzuwirken?
Im Jahr 2012 suchte die französische Schweiz einen Vertreter oder - noch besser - eine Vertreterin. Nach Maya Meier und Francine Amstutz gab es keine Frauen mehr im Vorstand. Ich möchte also über die Motivation sprechen, eine neue Stimme und neue Ideen einzubringen und die lateinische Vertretung zu stärken. Aber auch der Wunsch, frischen Wind zu spüren ...

Welche Bereiche hast du abgedeckt? Das Marketing?
Ich war für die Archivierung und Sammlung von Fotos zuständig. Während einer "Überprüfung der internen Strategie" gelang es uns, mit Hilfe von Didier Froidevaux, einem Kollegen aus Genf, die Verteilung der Zuständigkeiten ein wenig umzugestalten, und ich wurde dann mit Marketing und PR betraut.

Didier Froidevaux übernahm die elektronische Kommunikation und Bernhard Lippuner übernahm die Publikationen.

Zwei Projekte prägten meine Zeit in der Verbandsleitung: Projektleitung der Analyse der Universität von Lugano, darauf ausgerichtet, die Positionierung und das Image des SBV zu überprüfen sowie die Reform der Strukturen des Verbandes.

Der Wahlkampf

Wie hast du den Wahlkampf gestaltet?
Ja, man kann sagen, dass es wirklich ein Wahlkampf war: Vorwahlen mit Kollegen in der Westschweiz, zahlreiche Hearings mit der Geschäftsleitung, bei der Konferenz der Präsidenten der Mitgliedsverbände und in verschiedenen Kantonen und Regionen der Schweiz.

Auch in den sozialen Netzwerken und im Magazin des Schweizer Musikverbandes sowie in kantonalen Magazinen fand die Kampagne durch Interviews ein grosses Echo.

Leider stand dabei nicht immer die Musik im Mittelpunkt, aber es wurde die Solidität und Leidenschaft hervorgehoben, die unser Modell und unsere musikalische Welt charakterisieren.

Was hast du aus diesem Wahlkampf gelernt?
Wie sehr ich diese Welt der Blasmusik liebe, wie sehr ich dafür kämpfen wollte, die Zügel dieser Vereinigung wieder in die Hand zu nehmen, ihr ihre Harmonie zurückzugeben und ihre Positionierung zu festigen.

Ich habe auch gelernt, dass nichts als selbstverständlich angesehen werden kann. Sie lernen Ihre Gegner gut kennen und vor allem Ihre Verbündeten und die Kraft, die sie Ihnen geben, wenn sie an Ihrer Seite sind.

Wie bist du vorgegangen? Wie hast du die Planung, die Struktur umgesetzt?
Es besteht kein Zweifel, dass eine Kampagne strukturiert und organisiert sein muss. Von Anfang an habe ich meine Linie und meine Visionen definiert und bin fokussiert und motiviert geblieben. Ich wollte den ganzen Weg gehen. Aber, noch einmal, allein wäre das nicht möglich gewesen.

Meine Unterstützungsgruppe bestand aus Menschen, die von Anfang an an mich geglaubt haben und vor allem langjährige Freunde waren, denn der Erfolg einer Kampagne hängt von der Unterstützung ab, die man bei seinen Aktionen spürt, und von den ermutigenden Blicken, die man bekommt.

Also nochmals vielen Dank an Christian, Claude, Eric, Raphael und Thomas.

Das Ziel ist erreicht: Erste Präsidentin und nach vielen Jahren wieder ein francophoner Vorsitz

Was ist in den letzten 6 Monaten passiert?

Lesen Sie den ersten Lagebericht (demnächst - Präsidentenkonferenz 27. März 2021)

Coronavirus: Wie wird diese Pandemie gehandhabt?

Konzept mit dem Bundesamt für Kultur - Blasmusik / Relaunch 2021-2025
(doc verfügbar nach der Präsidentensitzung vom 27. März 2021)

2021 01 26 Treffen mit BR Alain Berset, Task Force Kultur

Musikwelle Radio SRF 1

Ausstrahlung eines Interviews mit Luana Menoud-Baldi betreffend der Kampagne #blasmusiktutgut

 

Grusswort an die Delegierten des GKMV

Im April 2020 ging die Delegiertenversammlung des Graubündner Kantonalen Musikverbands über die Bühne. An sich ist das nichts Spezielles - wäre diese nicht komplett online übertragen worden, so dass die Versammlung trotz Massnahmen zum Schutz vor Corona stattfinden konnte. Ich freue mich, dass ich eine Grussbotschaft ins Bündnerland übermitteln durfte.